DE - Schwetzingen

17mai19:3021:30DE - Schwetzingen"Serenata in vano" - Kammermusik bei den Schwetzinger Festspielen

Veranstaltungsdetails

Programm „Serenata in vano“

Carl Nielsen 1865 – 1931
Serenata in vano für Klarinette, Horn, Fagott, Violoncello und Kontrabass FS 68

Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791
Divertimento für Violine, Viola und Violoncello Es-Dur KV 563

Ludwig van Beethoven 1770–1827
Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Dur op. 20

Sebastian Manz Klarinette
Dag Jensen Fagott
Felix Klieser Horn
Franziska Hölscher Violine
Wen-Xiao Zheng Viola
Tanja Tetzlaff Violoncello
Dominik Wagner Kontrabass

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Vergebliches Ständchen: Dachte Carl Nielsen an Brahms’ Lied, als er 1914 seine Serenata in vano mit einem ordentlichen Schuss Ironie versah? »Erst werfen sich die Herren Musiker in Kavalierspose, um die Angebetete auf den Balkon zu locken, aber sie kommt nicht. Dann schmelzen sie vor Sehnsucht dahin, aber auch das nützt nichts. Nach dem vergeblichen Bemühen ist ihnen alles egal und sie schlurfen mit einem Marsch zum eigenen Spaß nach Hause.« Die Künstler stellen Nielsens Gelegenheitswerk in den musikalischen Zusammenhang, in dem es erstmals erklang. Mozarts Divertimento aus seinem Sinfoniejahr 1788 nimmt mit seinen sechs Sätzen die Serenadentradition auf, gestaltet sie jedoch höchst komplex aus. Das große Werk ist ebenfalls eine »Serenata in vano«, denn ein Anlass für seine Entstehung ist nicht bekannt. Beethoven traf mit seinem Septett genau den Geschmack seiner geliebten Schülerin Josephine von Brunsvik. Aber auch diese Serenade blieb »in vano«: Trotz gegenseitiger Zuneigung gewann er sie nicht zur Frau.

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